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Zoo Connect, die App fürs Team im Zoo Hannover

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Zoo Connect, die App für das Team im Zoo

Wenn es plötzlich ernst wird

Ein Kind findet seine Eltern nicht mehr. Ein Besucher braucht einen Arzt. Oder ein Tier steht auf einmal außerhalb seiner Anlage. So etwas passiert im Zoo zum Glück nicht jeden Tag, aber es kann passieren. Dann muss das Team schnell wissen, was los ist, und alle müssen dasselbe wissen. Zettel, Zuruf und Telefonketten kommen da an ihre Grenzen. Für die Besucher hatten wir mit dem Erlebnis-Zoo Hannover schon die Zoo-App gebaut, die heute über 300.000 Downloads hat. Jetzt ging es um die Menschen, die dort arbeiten.

Gemeinsam haben wir Zoo Connect entwickelt. Die Mitarbeiter haben die App auf dem Handy, und im Hintergrund hält eine Web-Anwendung alle Daten aktuell.

Die Idee

Wissen, was zu tun ist

Im Ernstfall soll niemand lange überlegen müssen, was jetzt wichtig ist. Deshalb führt Zoo Connect Schritt für Schritt durch jede Meldung. Sucht ein Kind seine Eltern, fragt die App gezielt nach Alter und Merkmalen. Das macht das Melden leichter und hilft bei der Suche. Und alle, die mithelfen, sehen dasselbe Bild der Lage.

Die App läuft auf den Geräten des Zoos und auf Wunsch auch auf dem eigenen Smartphone. So kann sie jeder nutzen, auch ohne Diensthandy.

Und wenn das Handy stumm ist?

Eine Alarmmeldung hilft nur, wenn sie auch ankommt. Auch dann, wenn das Handy gerade auf „Nicht stören“ steht. Das war die kniffligste Aufgabe im ganzen Projekt.

Android erlaubt das nur mit besonderen Berechtigungen. Für iOS brauchten wir von Apple die Erlaubnis für kritische Warnungen, und die gibt Apple nur in begründeten Ausnahmefällen. Außerdem muss jeder Nutzer selbst zustimmen. Deshalb prüft Zoo Connect beim Start, ob alles richtig eingestellt ist. Erst dann geht es los.

Das kann Zoo Connect

Vom kleinen Sachschaden bis zum Notfall läuft alles über eine App. Gruppen, Telefonbuch und Vorlagen pflegt der Zoo selbst im Backoffice. Wir hoffen, dass der Ernstfall selten kommt. Wenn doch, ist das Team gut vorbereitet.

Nachrichten an die Richtigen

Kollegen schreiben sich direkt oder in Gruppen, mit Text, Foto oder Sprachnachricht. Wer gerade online ist, sieht man auf einen Blick. So kommt jede Information bei den richtigen Leuten an, gerade wenn es hektisch wird.

Gruppen im Handumdrehen

Gruppen legt der Zoo jederzeit neu an oder passt sie an. Im Ernstfall erreicht er so schnell alle, die gerade gebraucht werden.

Melden mit Leitfaden

Für häufige Fälle gibt es fertige Formulare. Sie fragen ab, was die Leitstelle wissen muss. Das spart Zeit und beugt Fehlern vor.

Ein Telefonbuch für alle

Alle wichtigen Nummern stehen an einem Ort, und jeder im Team kann sie sehen. Wer jemanden erreichen will, findet ihn dort auf Anhieb.

Nichts geht verloren

Alte Nachrichten und Vorfälle bleiben einsehbar. Das hilft, wenn ein Vorfall später aufgeschrieben oder besprochen werden soll.

Jedem seine Startseite

Welche Aktionen jemand auf der Startseite sieht, hängt von seiner Gruppe ab. Ein Tierpfleger findet beim Öffnen gleich, was er braucht, zum Beispiel „Sachschaden melden“.

Lösung und Features

Für die Techniker unter uns

Zoo Connect soll lange laufen und leicht zu pflegen sein. Danach haben wir die Technik ausgesucht.

Die App haben wir mit Flutter gebaut, mit einer Codebasis für Android und iOS. Riverpod kümmert sich um den State, go_router um die Navigation zwischen den Ansichten.

App und Backend sprechen über GraphQL miteinander. So fragt die App immer nur die Daten ab, die sie gerade braucht.

Das Backend ist ein Headless CMS aus Payload und Next.js. Hier legt der Zoo Nutzer an, baut Nachrichtenvorlagen und stellt die Startseite der App zusammen. Außerdem dient es als Archiv für alte Nachrichten und Protokolle.

Mehr zur App-Entwicklung
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