
LOKALE KI FÜR DIE FORSCHUNG
Warum eine eigene KI im Institut?
In einem Forschungsantrag steckt oft die Arbeit von Jahren. Ideen, die noch niemand kennen darf, Partner, die Vertraulichkeit erwarten, Daten, die erst nach der Veröffentlichung raus dürfen. Und trotzdem wollen Deine Leute KI nutzen. Zu Recht, denn sie spart ihnen jeden Tag Zeit.
ANTRÄGE
Was passiert mit unserem Antrag, wenn ihn jemand in ChatGPT kopiert?
SCHATTEN-KI
Ich weiß gar nicht, welche KI meine Leute heimlich längst benutzen.
TRAINING
Lernen die großen Anbieter am Ende mit unseren Ideen?
VERANTWORTUNG
Wenn etwas rausgeht, fragt man zuerst mich.
FÜR DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG
Und was hast Du davon?
Du trägst die Verantwortung für das Institut. Wenn vertrauliche Daten in einer fremden Cloud landen, fragt am Ende niemand die Doktorandin, die nur schnell eine Zusammenfassung wollte. Man fragt Dich.
Ein Verbot hilft da wenig. Wer KI einmal ausprobiert hat, nutzt sie weiter, notfalls privat auf dem Handy. Besser ist ein Angebot, das so gut ist, dass niemand mehr ausweichen will.
Mit einer eigenen KI im Haus gibst Du Deinen Leuten genau das. Du legst fest, wer sie nutzt und welche Daten sie sehen darf. Und Du kannst jederzeit zeigen, wo Eure Daten liegen und was Du dafür entschieden hast. Damit sicherst Du das Institut ab und Dich selbst gleich mit.
WAS IN DER FORSCHUNG DAZUKOMMT
Gründe, die es nur bei Euch gibt
Exportkontrolle
Viele Forschungsthemen gelten als Dual Use. Liegen solche Unterlagen in einer Cloud außerhalb der EU oder kommt jemand aus einem Drittstaat daran, kann das schon als Ausfuhr gelten. Bleibt alles im Haus, stellt sich die Frage gar nicht erst.
Fremde Anträge begutachten
Deine Forschenden begutachten auch Anträge anderer. Die DFG erlaubt KI dabei nur, wenn vertrauliche Inhalte nicht unkontrolliert gespeichert oder für Training genutzt werden. Mit einer KI im eigenen Haus hast Du das selbst in der Hand.
Partner und Patente
Industriepartnern hast Du Vertraulichkeit zugesagt, und für sie ist ein Cloud-Anbieter ein Dritter. Erfindungen, die noch nicht angemeldet sind, gehören erst recht nicht auf fremde Server. Auf Deiner eigenen KI arbeitest Du trotzdem mit beidem.
Unabhängig und nachvollziehbar
Preise, Nutzungsregeln oder Exportbestimmungen anderer Länder können sich über Nacht ändern. Deine KI läuft trotzdem weiter und bleibt bei derselben Modellversion, bis Du entscheidest. So lassen sich Ergebnisse auch später noch nachvollziehen.
AUS DER PRAXIS
Was macht das LZH damit?
Laser Zentrum Hannover
Am Laser Zentrum Hannover stecken in jedem Forschungsvorhaben Ideen, die erst in Jahren veröffentlicht werden. Genau deshalb wollte Geschäftsführerin Lena Bennefeld, dass KI im Institut ankommt, ohne dass etwas davon das Haus verlässt.
Wir haben dem LZH ein eigenes KI-Portal mit einem offenen Sprachmodell eingerichtet. Zehn Forschende testen es im Alltag. Sie vergleichen lange Fachtexte, lassen Tabellen und Grafiken auswerten und schreiben schneller. Das Portal fühlt sich an wie die KI, die sie schon kennen. Nur die Daten bleiben da, wo sie hingehören.
„Unsere Forschungsanträge enthalten Ideen, die noch niemand kennen darf. Mit unserem KI-Portal können meine Leute KI nutzen, und ich weiß, dass dabei nichts das Haus verlässt.“
Lena Bennefeld, Geschäftsführerin, Laser Zentrum Hannover
FÜR WEN
Passt das zu Euch?
Egal ob großes Institut oder kleine Entwicklungsabteilung, der Wunsch ist derselbe. KI nutzen und die eigenen Ideen behalten.
Forschungsinstitute
Für Institute, Hochschulen und Einrichtungen, die mit Anträgen, Gutachten und Partnerprojekten arbeiten.
- Forschungsanträge und Berichte schreiben
- Fachliteratur und eigene Studien durchsuchen
- Messdaten, Tabellen und Grafiken auswerten
- Anträge anderer vertraulich begutachten
F&E im Mittelstand
Für Entwicklungsabteilungen, deren Know-how das Kapital der Firma ist.
- Konstruktionen und Versuchsberichte auswerten
- Patente und Erfindungen vorbereiten
- Wissen erfahrener Kollegen sichern
- Zusagen an Kunden und Partner einhalten
SO LÄUFT ES AB
Wie kommt die KI ins Institut?
Visionsworkshop
Wir schauen gemeinsam, wo Deine Leute heute Zeit verlieren und welche Daten auf keinen Fall raus dürfen.
Daraus wird der erste Anwendungsfall.
Was Institute uns zuerst fragen
Häufige Fragen zur KI in der Forschung
Dürfen wir mit einer lokalen KI DFG-Anträge begutachten?
Die DFG erlaubt KI in der Begutachtung seit April 2026 in unterstützender Form. Vertrauliche Antragsinhalte dürfen dabei nicht unkontrolliert gespeichert oder für Training genutzt werden. Mit einer KI im eigenen Haus hast Du genau das in der Hand. Offenlegen, wofür die KI genutzt wurde, müssen Deine Forschenden trotzdem, und die Verantwortung für das Gutachten bleibt bei ihnen.
Hilft eine lokale KI bei der Exportkontrolle?
Ja, weil sie einen häufigen Stolperstein aus dem Weg räumt. Liegen Dual-Use-Unterlagen in einer Cloud außerhalb der EU oder hat jemand aus einem Drittstaat Zugriff, kann das als Ausfuhr gelten und eine Genehmigung beim BAFA erfordern. Auf Eurer eigenen KI bleibt alles im Haus. Welche Unterlagen bei Euch kontrolliert sind, bewertet weiter Dein Exportkontrollbeauftragter.
Ist das Modell gut genug für wissenschaftliche Texte?
Für lange Fachtexte, Zusammenfassungen und das Lesen von Tabellen und Grafiken ja. Genau das testen wir gerade am LZH im Alltag. Für sehr schwierige Aufgaben sind die großen Cloud-Modelle noch stärker. Wenn Du willst, darf eine freigegebene Auswahl dorthin.
Wir nutzen schon eine KI-Plattform. Passt das zusammen?
Ja. Sensibles läuft auf Eurer eigenen KI, alles andere weiter auf der Plattform, die Ihr schon habt. Wir richten es so ein, dass Deine Leute wissen, was wohin gehört.
Wie bezahlen Institute so etwas?
Der Rechner ist eine einmalige Anschaffung, danach kostet jede Anfrage nichts extra. Das lässt sich oft leichter über Investitionsmittel oder ein Projekt abbilden als ein Abo pro Kopf. Was bei Euch geht, weiß Deine Verwaltung am besten.
Was sagt der Personalrat dazu?
Das klären wir gemeinsam mit Dir. Es hilft, dass die Daten im Haus bleiben und Du genau festlegen kannst, was die KI darf. Wir beschreiben Dir das System so, dass Du es vorlegen kannst.
Ändert sich die KI, ohne dass wir es merken?
Nein. Eure KI bleibt bei derselben Modellversion, bis Du ein Update freigibst. So lassen sich Ergebnisse auch Monate später noch nachvollziehen.
DURCHSTARTEN
So startest Du mit uns
Erzähl uns, woran Ihr forscht und welche Daten auf keinen Fall raus dürfen. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam drauf und sagen Dir, wie ein Pilot bei Euch aussehen kann. Ob Du danach weitermachen möchtest, bleibt immer Deine Entscheidung. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören!
- Kostenloses Erstgespräch (30 Min.)
- Visionsworkshop und Angebot
- Start des Piloten
Hast Du noch Fragen?
Schreib uns eine Mail oder ruf uns einfach an.
Nimm Kontakt zu uns auf und sprich mit uns über alles, was Dir noch unklar ist. Wir freuen uns, von Dir zu hören!