
Die Zoo-Website
Ein Zuhause für alle Inhalte
Wann hat der Zoo heute offen? Bekomme ich dort etwas zu essen? Gibt es meine Lieblingstiere, die Erdmännchen? Und wie viel kostet ein Ticket? Solche Fragen stellt man sich vor einem Zoobesuch, und die Antworten sucht man auf der Website. Beim Erlebnis-Zoo Hannover soll sie außerdem von Tieren und Artenschutz erzählen und Kindern und Schulen zeigen, was sie im Zoo erleben können.
Die alte Website lief auf Magnolia, in einer Version, für die es keine Updates mehr gab. Ein großes Update hätte sich nicht mehr gelohnt, und die bisherige Agentur wollte das Projekt abgeben. Also hat sich der Zoo für einen Neuanfang auf der grünen Wiese entschieden.
Seit 2021 bauen wir mit dem Zoo die Zoo-App, die heute über 300.000 Downloads hat. Deshalb kam der Zoo mit der Website zu uns. Aus dem Relaunch wurde schnell mehr. Website und App holen sich ihre Inhalte heute aus demselben System. Was das Team einmal einträgt, erscheint an beiden Stellen.
Möglich macht das ein Headless CMS. Es verwaltet die Inhalte und überlässt es der Website, der App oder einem späteren Kanal, was sie daraus machen. Bei klassischen Systemen wie WordPress hängen Inhalt und fertige Seite fest zusammen.


Das kann der Zoo jetzt selbst
Seiten bauen wie mit Bausteinen
Neue Seiten stellt die Redaktion aus fertigen Blöcken zusammen. Die Blöcke halten sich an das Design des Zoos, da kann man kaum etwas falsch machen. Jeden Entwurf kann man sich vorher in der Vorschau ansehen, und bis zu 20 alte Versionen bleiben gespeichert. Für eine neue Seite braucht der Zoo uns nicht mehr.
Die Karte zum Anfassen
Zieht im Zoo eine Toilette um, schiebt das Team ihren Punkt im CMS einfach auf der Karte an die neue Stelle. Öffnungszeiten, Audioguides, Speisekarten und Hinweise hängen direkt am Punkt und erscheinen von selbst in der App. Sind die Elefanten heute nicht zu sehen, trägt die Zoologie „Bald wieder da“ ein, und nach Ablauf der Zeit verschwindet der Hinweis von allein. Aus jedem Punkt lässt sich außerdem ein QR-Code für ein Schild im Zoo machen.
Tiere, Termine und Geschichten
Alle Tiere pflegt der Zoo einmal im CMS. Sie erscheinen im Tierlexikon der Website und in der App. Mit Veranstaltungen und dem Zoo-Blog über Tiere und Artenschutz ist es genauso.
Auf Entdeckungstour
Bei einer Rallye suchen Kinder Station für Station ein Tier. Die App zeigt ihnen, wie weit es noch ist und in welche Richtung sie laufen müssen. Unterwegs gibt es Quizfragen und am Ende eine Urkunde. Bei Führungen sind alle Stationen gleich sichtbar, und jeder sucht sich aus, wohin er als Nächstes geht. Neue Touren legt der Zoo selbst an.
Kurz Bescheid sagen
Aus dem CMS kann der Zoo Nachrichten direkt aufs Handy der App-Nutzer schicken, auf Wunsch nur an Besucher in einem bestimmten Bereich des Geländes. So erfahren sie von Angeboten oder finden in andere Ecken des Zoos.
Der große Umzug
Für die Techniker unter uns in aller Kürze. Payload ist das Headless CMS, Next.js baut die Website, GraphQL verbindet die Systeme und Canto liefert Bilder und Medien.
Umgezogen ist die Website auf einen Schlag. Vorher hatte die Redaktion des Zoos alle Inhalte vorbereitet und die bestehenden Seiten nachgebaut. Wichtige alte Adressen leiten auf die neuen Seiten weiter. Die Besucher haben vom Umzug nichts gemerkt.
Für das Team im Zoo ist der Alltag leichter geworden. Website und App laufen über ein System, das alle schon kennen. Jeder bearbeitet die Seiten, für die er zuständig ist, die Zoologie zum Beispiel das Tierlexikon. So kann der Zoo tagesaktuell zeigen, was gerade los ist.
Warum wir uns über die Karte so freuen
Früher hatte die App ihr eigenes, selbst gebautes Backend. Die Punkte auf der Zookarte standen in einer einfachen Datei. Kam ein neues Tier dazu oder änderte sich ein Weg, mussten wir Entwickler die Datei von Hand ändern. Lust darauf hatte bei uns niemand, und der Zoo musste jede Änderung bei uns bestellen. Mit der gemeinsamen Basis kam endlich die Gelegenheit, die Karte ins CMS zu holen. Entstanden ist sie in einer Abschlussarbeit, und für einen unserer Entwickler ist sie bis heute das Lieblingsfeature.
Außerdem sollte die neue Website so aussehen wie die alte, samt ihrer typischen Papieroptik. Also haben wir Layout, Schrift und Anordnung Pixel für Pixel nachgebaut, während die alte Seite noch lief. Innen ist alles neu, außen ist das vertraute Gesicht geblieben. So soll sich ein Umzug anfühlen.

App in den Zoo!
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