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Die data:unplugged Messe-App auf zwei Smartphones

Unser digitales Messe Erlebnis für die data:unplugged 2025

Manchmal entstehen die besten Projekte durch einen glücklichen Zufall – und genau so war es hier. Auf dem OMR Festival 2024 sind wir zufällig mit jemandem ins Gespräch gekommen, der sich weniger für die Bühnen interessierte, dafür aber umso mehr für die Messestände und den Aufbau drumherum. Ein junger Veranstalter, der selbst eine KI- und Digitalisierungsmesse auf die Beine stellt, die data:unplugged in Münster. Wir haben uns kurz unterhalten, gemerkt dass wir auf einer Wellenlänge sind, und schon war klar: daraus wird was!

Das Ergebnis: eine maßgeschneiderte Messe-App, die über 4.500 Besucherinnen und Besucher vor, während und nach dem Event begleitet hat. Mit interaktiver Karte, Timetable, digitalem Networking und integrierter Wallet. Ein richtiges digitales Messe-Erlebnis eben.

Das ATMINA-Team am Messestand der data:unplugged
Besucherin scannt einen QR-Code auf der data:unpluggedVortrag auf einer Bühne der data:unpluggedPublikum bei einem Vortrag auf der data:unplugged

Timetable

Timetable der data:unplugged AppDetailansicht einer Veranstaltung im Timetable

Der Timetable ist das Herzstück der App. Er zeigt den Besuchern das Programm der Messe über den gesamten Veranstaltungszeitraum hinweg.

Über ihn können Informationen zu einzelnen Veranstaltungen geöffnet werden. Außerdem ist es möglich, Veranstaltungen zu speichern und so den eigenen Favoriten hinzuzufügen.

Über eine Scrollbewegung nach rechts können die Veranstaltungen und Veranstaltungsorte über die Dauer der jeweiligen Eventtage verfolgt werden. Eine dynamische Echtzeitlinie dient dabei zur Orientierung.

Karte

Kartenansicht der data:unplugged App mit Points of InterestKartenansicht der data:unplugged App mit Filtern

Die Karte bildet neben dem Timetable alle wichtigen Bereiche der Messe ab und dient den Besuchern zur Orientierung in den Messe-Hallen. Alle wichtigen Spots sind übersichtlich durch sogenannte Points of Interest (POI) markiert und nach Kategorien filterbar.

Mit einem Klick auf einen der POIs können weitere Details aufgerufen werden. Da sich die Messe hauptsächlich in Innenräumen abspielt, haben wir auf GPS-Navigation verzichten müssen, da diese in Gebäuden einfach zu ungenau gewesen wäre.

Kontakte scannen

QR-Code-Scanner zum Austausch von KontaktdatenGespeicherte Kontakte in der data:unplugged App

Die Kontaktverwaltung ermöglicht es den Besuchern, sich digital zu vernetzen. Durch das Scannen von QR-Codes können Kontaktdaten ausgetauscht und gespeichert werden.

So können über den gesamten Messeverlauf digitale Visitenkarten über die Badges der Teilnehmenden eingesammelt werden, ganz ohne Papierkram.

Auch nach der Messe bleiben die Kontaktdaten noch eine Zeit lang in der App verfügbar.

Profil

Profilbereich der data:unplugged AppÜbersicht der Ausgaben in der data:unplugged App

Das Profil rundet die Messerfahrung ab. Hier finden sich alle App-Einstellungen sowie die gespeicherten Kontakte.

Der spannendste Aspekt sind hier aber die Ausgaben. Alles, was auf der Messe bezahlt worden ist, wurde in der App erfasst und übersichtlich aufgelistet.

Besucher können sich ein Guthaben über die App aufladen und sich nach Ende der Messe natürlich auch wieder entsprechend auszahlen lassen.

Fehlermeldung der App auf einem Smartphone

Herausforderungen & Lösungen

Kein Projekt läuft zu 100% nach Plan, das wäre auch verdächtig. Bei der data:unplugged hatten wir uns auf vieles vorbereitet: zum Beispiel darauf, was passiert, wenn 4.500 Menschen gleichzeitig die App herunterladen und nutzen. Das hat reibungslos geklappt. Was wir nicht vorhergesehen hatten: ein Synchronisationsfehler beim Scannen von Kontakten, der spontan während der Messe auftauchte. Ausgerechnet bei einem der wichtigsten Features.

Aber wir waren selbst vor Ort, hatten direkten Draht zu den Veranstaltern und gleichzeitig unser Team im Rücken. Das Problem wurde schnell identifiziert, das Update sofort in die App-Stores gepusht und alle aktiven Nutzerinnen und Nutzer umgehend benachrichtigt.

Kurze Schreckminute, aber am Ende ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, bei Live-Events wirklich präsent zu sein. Über beide Messetage hat alles sauber funktioniert, alle Beteiligten waren zufrieden und wir haben eine Menge mitgenommen.

ARNE TÖNJANN - CEO

data:unplugged

Wir hatten durch ATMINA innerhalb weniger Stunden eine greifbare Idee für unsere data:unplugged App. Durch die anfassbaren Prototypen und übersichtlichen Ergebnisse der Workshops haben unsere losen Ideen Form angenommen. Die App für unser Festival ist dadurch heute genau das, was wir uns vorgestellt haben.

Arne Tönjann, CEO der data:unplugged

Für die Technik-Interessierten

Die Mobile-App ist als Flutter-Anwendung für Android und iOS umgesetzt und nutzt eine gemeinsame Codebasis. Für State-Management kommt Riverpod zum Einsatz, die Navigation übernimmt go_router und als API-Schnittstelle haben wir uns für GraphQL entschieden. Eine solide, moderne Basis, die uns vor allem bei der parallelen Entwicklung für beide Plattformen viel Zeit gespart hat.

Als Backend dient ein Headless-CMS auf Basis von Next.js und Payload. Alle Inhalte, also Events, Speaker, Partner, Locations und News, werden dort strukturiert gepflegt und über die GraphQL-API direkt an die App ausgeliefert. Das gibt dem Veranstalter-Team die Freiheit, Inhalte eigenständig zu verwalten, ohne jedes Mal Entwicklerunterstützung zu benötigen.

Damit im Betrieb nichts unbemerkt schief geht, ist sowohl das CMS als auch die Flutter-App mit Sentry für Error-Tracking ausgestattet. So behalten wir jederzeit den Überblick und können im Ernstfall schnell reagieren, wie die Messe selbst bewiesen hat.

Eingesetzte Technologien: Flutter, GraphQL, Go, Payload und Next.js
Impressionen aller Screens der data:unplugged App